Stellenanzeigen auf Stepstone und Indeed erreichen Menschen die aktiv suchen. Das ist eine kleine Gruppe. Die große Gruppe – Schulabgänger, Auszubildende, junge Fachkräfte – sitzt nicht auf Jobportalen. Sie sitzt auf Instagram und TikTok. Täglich, stundenlang. Wer diese Zielgruppe erreichen will braucht kein Inserat, sondern ein Video.
Wo die Zielgruppe wirklich ist – die Zahlen
Deutsche Internetnutzer verbringen laut Digital Report 2025 im Schnitt 1 Stunde und 41 Minuten täglich in sozialen Netzwerken. Bei 18- bis 24-Jährigen sind es bis zu 4 Stunden täglich! Instagram ist laut ARD/ZDF-Medienstudie 2025 bei den 14- bis 29-Jährigen das beliebteste soziale Netzwerk in Deutschland. TikTok liegt bei der Nutzungsdauer inzwischen auf Platz 1 aller Plattformen – die App wird im Schnitt zehnmal täglich geöffnet, monatlich kommt man so auf knapp 35 Stunden pro Person. 78 Prozent der 16- bis 24-jährigen TikTok-Nutzer verbringen täglich ein bis drei Stunden auf der Plattform, 22 Prozent sogar mehr als drei Stunden.
Wer 15 bis 25 Jahre alt ist verbringt einen erheblichen Teil seiner Freizeit auf diesen Plattformen. Nicht gelegentlich – täglich, mehrfach, in kurzen Sessions die sich summieren. Das ist die Zielgruppe für Ausbildungsplätze und Einstiegspositionen im Mittelstand und in der Industrie.
Warum klassische Recruitingmaßnahmen diese Zielgruppe nicht mehr erreichen
Wer heute 16 ist hat noch nie eine gedruckte Stellenanzeige gelesen. Wer 20 ist googelt zwar noch Jobs – aber seine erste Begegnung mit einem Unternehmen findet längst woanders statt. Ein Reel auf Instagram, ein Video auf TikTok, ein kurzer Clip der zeigt wie der Arbeitsalltag aussieht. Dort entsteht der erste Eindruck – nicht auf der Karriereseite.
Das Problem für Industrieunternehmen: Die Branche ist in diesen Kanälen kaum sichtbar. Automobilhändler, Einzelhandel und Gastgewerbe sind längst auf TikTok aktiv. Maschinenbauer, Fertigungsunternehmen und technische Mittelständler nicht. Das ist eine Lücke – und gleichzeitig eine Chance für die Unternehmen die jetzt anfangen.
Was ein Recruitingvideo auf Instagram und TikTok leisten muss
Ein Recruitingvideo für Social Media ist kein Imagefilm. Es ist kürzer, schneller, direkter. Die ersten drei Sekunden entscheiden ob jemand weiterschaut oder wischt. Das bedeutet: kein langsames Intro, kein Corporate-Sprecher, keine Stockmusik. Stattdessen echte Menschen, echte Einblicke, echte Antworten auf die Fragen die eine 17-Jährige wirklich hat – Was mache ich dort den ganzen Tag? Wer arbeitet da? Wie ist die Atmosphäre?
Kurze Clips von 30 bis 90 Sekunden die einen Tag im Betrieb zeigen funktionieren. Interview-Snippets mit Auszubildenden funktionieren. FPV-Drohnenaufnahmen durch die Produktionshalle funktionieren – weil sie in drei Sekunden mehr Eindruck vermitteln als jeder Text.
Ein Drehtag – Content für Monate
Das Gute an Recruitingvideos für Social Media: Ein einziger Drehtag liefert Material für Wochen und Monate. Hauptvideo für die Karriereseite und YouTube. Drei bis fünf kurze Clips für Instagram Reels und TikTok. Einzelne Statements von Auszubildenden für Stories. Fotos für LinkedIn. Wer das einmal produziert hat kann die nächsten sechs Monate regelmäßig posten – ohne erneuten Produktionsaufwand.
Für Mittelstandsunternehmen die nicht mit einem Marketing-Team von zwanzig Leuten aufgestellt sind ist das der entscheidende Vorteil: einmal investieren, lange einsetzen.
Was das für Ihr Unternehmen bedeutet
Fachkräftemangel ist kein Naturgesetz. Er ist auch ein Kommunikationsproblem. Viele technische Unternehmen im Mittelstand haben interessante Berufsbilder, moderne Maschinen und gute Arbeitsbedingungen – aber sie zeigen es nicht dort wo die Zielgruppe ist. Ein Recruitingvideo auf Instagram und TikTok ist keine Spielerei. Es ist die logische Konsequenz daraus wo Aufmerksamkeit heute entsteht.
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