Videomaterial wiederverwenden – wie aus einem Imagefilm jahrelang Content wird

Ein Imagefilm kostet im Schnitt ab 9.000 Euro. Die meisten Unternehmen laden ihn einmal auf die Website hoch und verwenden ihn nie wieder.

Dabei steckt in jedem gut produzierten Film genug Rohmaterial für Messefilm, Website-Header, Social-Media-Clips und Füllvideos (B-Roll) für zukünftige Produktionen. Videomaterial wiederzuverwenden ist keine Frage des Budgets, sondern der Planung.

Was in einem Drehtag wirklich steckt

Bei einer professionellen Videoproduktion entsteht ein Vielfaches an Material im Vergleich zum fertigen Film. Maschinen aus zehn verschiedenen Winkeln. Mitarbeiter bei der Arbeit. Außenaufnahmen bei unterschiedlichem Licht. Detailaufnahmen von Produkten und Prozessen. All das landet nach dem Schnitt im Archiv und wird nie wieder verwendet. Dabei ist genau dieses Rohmaterial das wertvollste was eine Produktion liefert, weil es flexibel einsetzbar ist und nicht nachproduziert werden muss.

Wie man Videomaterial mehrfach nutzt – konkret

Aus demselben Rohmaterial lässt sich ein Messefilm schneiden der stumm auf dem Standbildschirm läuft. Ein kurzes Header-Video für die Website das Besucher in den ersten Sekunden abholt. Einige Social-Media-Clips für LinkedIn, Instagram und TikTok, je 15 bis 60 Sekunden, plattformgerecht geschnitten sowie B-Roll-Sequenzen die als Zwischenschnitte in zukünftigen Produktionen funktionieren und ein Recruitingfilm der dieselben Hallenaufnahmen nutzt aber eine andere Geschichte erzählt.

Kein zweiter Drehtag. Kein zweites Budget. Nur ein anderer Schnitt.

Praxisbeispiel: CMA CGM

CMA CGM, eine der größten Containerreedereien der Welt, hat mehrfach von uns Videomaterial produzieren lassen. Das entstehende Rohmaterial wird danach in einer Vielzahl von Videos weiterverwendet für Social Media, LinkedIn, YouTube, interne Kommunikation und Marketingkampagnen. Die Videos die aus diesem Material entstanden sind haben bei CMA CGM zu weit mehr als 700.000 Aufrufen geführt. Ein Drehtag, ein Rohmaterialpool, Monate an Content.

Das funktioniert weil das Material von Anfang an so produziert wird dass es mehrfach einsetzbar ist. Breite Einstellungen die Kontext liefern. Detailaufnahmen die isoliert funktionieren. Sequenzen die ohne Ton verständlich sind. Das ist keine Frage des Zufalls sondern der Planung vor dem ersten Drehtag.

Was das für die Kalkulation bedeutet

Ein Imagefilm für 15.000 Euro der einmal auf der Website läuft kostet 15.000 Euro. Derselbe Imagefilm der als Basis für Messefilm, Website-Header, fünf Social-Media-Clips und B-Roll für die nächsten zwei Jahre dient kostet ebenfalls 15.000 Euro, aber der Preis pro eingesetztem Video sinkt drastisch. Die Investition bleibt gleich, der Nutzen vervielfacht sich.

Wer Videoproduktion als Kostenstelle sieht denkt in einzelnen Videos. Wer Videomaterial als Asset betrachtet das wiederverwertbar ist denkt in Content-Strategie. Der Unterschied liegt nicht im Budget sondern in der Planung.

Wie wir das umsetzen

Wir planen jede Produktion von Anfang an mit Blick auf die Weiterverwendung. Was braucht der Messefilm? Welche Clips funktionieren auf LinkedIn? Welche Einstellungen lassen sich in zwölf Monaten noch für ein Recruitingvideo verwenden? Das beeinflusst die Kameraführung, die Auswahl der Drehorte und die Menge an B-Roll die wir produzieren.

Sie wollen beim nächsten Imagefilm von Anfang an mehr herausholen? Jetzt unverbindlich anfragen. Weitere Informationen zu unseren Projekten finden Sie in unserer Projektübersicht.

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